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14.02.2017, 13:32 Uhr | Rudolf Götz
CDU/FDP-Gruppe fordert Kreisel für Ortseinfahrt BAB Zubringer

Immer stärker wird der Autobahnzubringer Seesen (B243/248) durch die zunehmenden Verkehre belastet. Insbesondere LKW nutzen gern die Abfahrt Seesen um in Richtung Goslar und Salzgitter abzukürzen. Diese erheblichen Belastungen machen nunmehr eine Straßenreparatur für den Abschnitt BAB Abfahrt Seesen, bis zum Ortseingang in Höhe der Shell-Tankstelle, notwendig.

Die bestehende Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h durch die desolaten Betonleitplanken ist ebenfalls ein Ärgernis. Um auch für die Zukunft Nägel mit Köpfen zu machen, fordert nun die CDU/FDP-Gruppe zu untersuchen, ob nicht an diesem Ortseingang ein „Kreisel“ gebaut werden sollte. Dies hätte den Vorteil, dass die gefährliche Einmündung der B243 in diesem Bereich entschärft werden könnte und sich die Anstauzeiten verringern würden. Gerade bei den hinlänglich bekannten Umleitungsszenarien befindet sich an dieser Stelle ein Nadelöhr. Durch diesen Kreisel würde auch eine eventuell notwendige Ampelanlage verhindert werden können.

Ein Verkehrskreisel hat den Vorteil, dass sich die Verkehrsströme selbst regulieren und gleichzeitig auch direkt am Ortseingang die Geschwindigkeiten zwangsläufig herabgemindert werden. 50 km/h für die Ortsdurchfahrt würden sich dann von allein ergeben.

Mithin wird die Verwaltung der Stadt Seesen aufgefordert, entsprechende Vorgespräche mit der Landesstraßenbaubehörde, Geschäftsbereich Goslar, zu führen. Die Gelegenheit aufgrund der Ausbesserungsarbeiten ist jetzt günstig. Nach jetziger Einschätzung müsste auch der Straßenraum für diese bauliche Veränderung ausreichend sein.

Große Fortschritte machen die Planungen für die Ortsdurchfahren Ildehausen und Kirchberg im Zuge der L526. Um die entsprechenden Gemeinschaftsmaßnahmen zwischen dem Land und der Stadt Seesen festzulegen, werden nun Vereinbarungen für die Gehweganlagen und die Deckensanierung der Fahrbahn auf den Weg gebracht. Es handelt sich hierbei um einen Abschnitt von 334 Metern in Ildehausen und von 216 Metern in Kirchberg. Bekanntlich hat die Stadt Seesen im Haushalt 2017 entsprechende Mittel für den Ausbau dieser Abschnitte vorgesehen, so dass damit zu rechnen ist, das in Kürze mit den entsprechenden Ausschreibungen begonnen werden kann. Schon jetzt ist erkennbar, dass der Bau von Gehweganlagen einen wesentlichen Beitrag für die Verkehrssicherheit darstellt.

Wohlwollend nimmt die CDU/FDP-Gruppe zur Kenntnis, dass sich im Jacobson-Haus sehr viel tut. So ist man gerade dabei, die ehemalige Hausmeisterwohnung zu entsprechenden Seminarräumen umzubauen. Auch wird fleißig daran gearbeitet, den Zugang vom Bürgerhaussaal zu diesem Bereich zu öffnen. Die Besichtigung des Baubereiches ist und bleibt spannend. So konnten alte Bögen der Ursprungszeit entdeckt und gestalterisch genutzt werden. Die Öffnung des ehemaligen Durchgangs zum abgerissenen Schulgebäude ermöglicht es, auf die Geschichte des Gebäudes, eng verknüpft mit seinem Erbauer Israel Jacobson, einzugehen.

Schon jetzt ist der Mehrwert der Umbaumaßnahmen greifbar. Gerade die Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger an den Workshops führt zu neuen und guten Ideen, die auch eingearbeitet werden sollten.

aktualisiert von Gerrit Lober, 14.02.2017, 13:36 Uhr