Sanierungsfortschritt wird eng begleitet
Bei der Sitzung des Seesener Stadtrates im Dezember stellte die CDU/FDP-Gruppe bekanntlich den Antrag sowohl die nötigen Finanzmittel für den ersten wichtigen Sanierungsschritt in Höhe von 10 Mio. Euro bereitzustellen, als auch eine Grundsatzentscheidung für den Sanierungsauftrag zu treffen.
„Aus dieser Situation heraus ist es für uns als Ratsfrauen und -herren der CDU/FDP-Gruppe ein dringendes Bedürfnis und Pflicht zugleich die Sanierung und den Fortschritt eng zu begleiten“, so CDU-Ratsherr und stellv. Aufsichtsratsvorsitzender der Wirtschaftsbetriebe Gerrit Lober.
Neben den öffentlich zugänglichen Bereichen des Bades konnten unter Leitung von Holger Schütte auch die Technikräume im Kellergeschoss der Wasserwelt besichtigt werden. Es wurde deutlich, dass der Antrag im Dezember für einen klaren Sanierungsauftrag überfällig war. Die technischen Anlagen müssen dringend ausgetauscht und erneuert werden, um dauerhaft den zuverlässigen Betrieb des Bades für die Besucher zu gewährleisten.
Aber auch die Mitarbeiter der Sehusa Wasserwelt dürfen an dieser Stelle nicht vergessen werden. „Uns war es wichtig ein klares Signal auch an die Beschäftigten zu senden“, so Christiane Raczek als Vorsitzende der Gruppe. Die Wasserwelt ist Arbeitgeber von etwa 50 Mitarbeitern, die sich Gedanken um einen dauerhaft sicheren Arbeitsplatz machen.
Die nächsten Phasen der Sanierung werden viel Aufmerksamkeit bei allen Beteiligten, aber vor allem der Geschäftsführung fordern. Bekanntlich hatte die Geschäftsführerin Kathrin Pahl nach nur drei Monaten ihr Arbeitsverhältnis gekündigt, sodass eine Personallücke entstanden ist. Die CDU/FDP-Gruppe wird die Suche und Bestellung eines neuen Geschäftsführers/in positiv begleiten um diese Lücke schnell zu schließen. „Es darf keinen Verzug bei den anstehenden Sanierungsplanungen geben“, so die Aufsichtsratsmitglieder der Gruppe, Gerrit Lober, Marcel Meierdierks und Manuel Röttger.
Umso wichtiger ist es, dass erste Neuerungen bei den Besuchern der Sehusa Wasserwelt spürbar und erlebbar werden. So wurden ja bereits der Austausch der Schließanlagen für die Kleiderschränke als auch ein modernes Kassensystem auf den Weg gebracht. Damit werden bereits kurzfristig zwei große Kritikpunkte der Gäste beseitig und das Badeerlebnis entspannter.